Digitale Lernmedien

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Es war ein Engel – die Geschichte hinter meiner ersten iPad-App …

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Als ich meine erste Version des virtuellen Zwanzigerfeldes fertig und online veröffentlicht hatte (sie war als Nebenprodukt meiner Dissertation entstanden), war es gerade erst ganz neu möglich, Apps für das iPad zu programmieren. Ich spielte mit dem Gedanken, die Lernsoftware auch als App für iOS anzubieten. Das iPad war für mich bereits seit der Erstveröffentlichung als schulisches Lernmedium überaus spannend und ich sah großes Potential in den Möglichkeiten dieses Gerätes.

Manchmal sind es Menschen zur richtigen Zeit am richtigen Ort, die etwas in Gang setzen. So eine Person war Mario Engel vom Dachverband Legastenie Österreich. Er schrieb mich damals an und bedankte sich für das virtuelle Zwanzigerfeld, welches viele Kinder mit Diskalkulie bereits unterstützt habe. Er fragte gleichzeitig an, ob er mich in irgendeiner Hinsicht unterstützen könne.

Die erste Version des Zwanzigerfeldes hatte ich mit einer alten Version von Macromedia Flash und ActionScript umgesetzt. Mit einer aktuelleren Version von Flash (inzwischen von Adobe übernommen) war es möglich, Apps auch für den AppStore von iOS zu veröffentlichen. Allerdings kostete das dafür nötige Softwareupdate viel Geld, und dies war mir als Student einfach zuviel.

Jedenfalls äußerte ich diesen Wunsch und meine Überlegung, dadurch Apps auch für den iOS-AppStore anbieten zu können, damals gegenüber Mario Engel und erhielt innerhalb weniger Tage – einfach so – eine Lizenz für die aktuelle Version von Adobe Flash zugeschickt.

Und so kam es, dass ich das Zwanzigerfeld unkompliziert und viel schneller als erwartet auf das iPad bringen konnte und noch viele weitere Apps folgten.

Manchmal sind es solche Menschen, die selbstlos und ohne großes Drumherum einfach helfen und dadurch viel bewirken. Danke, Mario Engel, für diese Unterstützung damals.

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