{"id":266,"date":"2009-07-28T15:11:11","date_gmt":"2009-07-28T14:11:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/cms\/?p=266"},"modified":"2014-01-21T20:56:12","modified_gmt":"2014-01-21T19:56:12","slug":"computergestutzte-blitzblick-ubungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/?p=266","title":{"rendered":"Computergest\u00fctzte Blitzblick \u00dcbungen"},"content":{"rendered":"<p>Blitzblick-\u00dcbungen sind in vielen Lernsoftware-Paketen enthalten. Solche \u00dcbungen lassen sich gut mit dem Computer realisieren, weil der Computer zeitgesteuert Mengenbilder ein- und ausblenden lassen kann (<a href=\"http:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/cms\/?p=182\" target=\"_self\">dynamische Anzeige von Repr\u00e4sentatione<\/a>n). Deshalb habe ich mir einige Realisierungen von Blitzblick-\u00dcbungen mit dem Computer genauer angesehen. Zuvor erl\u00e4utere ich noch kurz, warum Blitzblick-\u00dcbungen f\u00fcr die F\u00f6rderung mathematischer Kompetenzen bedeutsam sind.<!--more--><\/p>\n<h4>Warum Blitzblick-\u00dcbungen?<\/h4>\n<p>Die F\u00e4higkeit, kleine Anzahlen sehr schnell und ohne Abz\u00e4hlen zu erfassen (Simultanerfassung, perzeptuelles Subitizing, vgl. Clements 1999) ist angeboren und ist eine zentrale vorbegriffliche Grundlage f\u00fcr die Entwicklung eines mathematischen Verst\u00e4ndnisses f\u00fcr Mengen und Zahlen (Dehaene 1999, 66).\u00a0Diese spontane F\u00e4higkeit, nichtz\u00e4hlend eine kleine Anzahl (normalerweise 3-4 Elemente) ohne numerisches Wissen wiederzuerkennen, erm\u00f6glicht es uns, z\u00e4hlbare Einheiten voneinander zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Darauf aufbauend, gibt es noch einen zweiten Typ der Simultanerfassung, die sogenannte quasi-simultane Mengenerfassung (Gerster &amp; Schulz 2003, 337; oder auch konzeptuelle Subitizing, vgl. Clements 1999). Damit ist gemeint, dass eine Menge zugleich als Ganzes und als Zusammensetzung unterschiedlicher Teile identifiziert wird. Dadurch k\u00f6nnen \u2013 aufbauend auf dem perzeputellen Subitizing \u2013 auch gr\u00f6\u00dfere Anzahlen schnell erfasst werden, indem einzelne Mengengruppen zu einer Gesamtmenge zusammengesetzt werden. Diese F\u00e4higkeit spielt f\u00fcr arithmetische Kompetenzen eine bedeutsame Rolle, weil damit eine Erfassung von Quantit\u00e4ten nach dem Teile-Ganzes-Konzept (eine Menge l\u00e4sst sich in Teilmengen zerlegen und daraus wieder zusammensetzen) angebahnt wird und dies die konzeptuelle Basis f\u00fcr die Entwicklung nicht-z\u00e4hlender Rechenstrategien bei den Grundoperationen darstellt (vgl. Gerster &amp; Schulz2003, 337ff.).<\/p>\n<p>Studien bei \u00e4lteren Sch\u00fclern untermauern die Bedeutung von Subitzing f\u00fcr die Entwicklung mathematischer Kompetenzen und die schulische Leistung (Sch\u00e4fer 2005; Fischer 2003). Sch\u00fcler mit Entwicklungsverz\u00f6gerungen bei der Simultanerfassung ben\u00f6tigen wesentlich mehr Zeit f\u00fcr die strukturierte Erfassung gr\u00f6\u00dferer Anzahlen, weil sie in kleinere Teilmengen untergliedern m\u00fcssen oder die Menge abz\u00e4hlen. Viele strukturierte didaktische Materialien lassen sich dann nicht mehr effizient (d.h. nicht-z\u00e4hlend) nutzen, da sie auf der F\u00e4higkeit zur strukturierten Mengenerfassung aufbauen (Bsp: Zwanzigerfeld, Hunderterfeld, Rechenbrett usw.). Fischer (2003) konnte nachweisen, dass sich die F\u00e4higkeit zur Erfassung kleiner Mengen als auch zur Erfassung von Mustern gezielt trainieren lassen und diese Trainingseffekte eine nachhaltige Auswirkung auf die Rechenleistungen der Sch\u00fcler haben. Dazu werden Blitzblick-\u00dcbungen empfohlen, bei denen den Kindern nur sehr kurz \u2013 so dass ein Abz\u00e4hlen nicht m\u00f6glich ist \u2013 Mengenbilder gezeigt werden und sie diese ohne Abz\u00e4hlen bestimmen m\u00fcssen.<\/p>\n<h4>Realisierungsformen von Blitzblick\u00fcbungen<\/h4>\n<p>Blitzblick\u00fcbungen beeinhalten grunds\u00e4tzlich folgende Elemente, die in ihrer Auspr\u00e4gungsform variiert werden k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul>\n<li>Zahlenraum der dargestellten Menge (bis 5, 10, 20, 100)<\/li>\n<li>Strukturierung der Mengenbilder (unstrukturiert, W\u00fcrfelbilder, linear strukturiert in F\u00fcnferportionen, im Zehnerfeld\/Zwanzigerfeld\/Hunderterfeld, etc.)<\/li>\n<li>Verwendete Mengenelemente (Pl\u00e4ttchen, Finger, Geldst\u00fccke, W\u00fcrfelbilder, etc.)<\/li>\n<li>Blitzblick-Dauer (d.h. die Zeit, in der das Mengenbild zu sehen ist)<\/li>\n<li>Hilfestellungen (z.B. Wiederholung der Anzeige, Verl\u00e4ngerung der Blitzblickdauer, gestufte Hilfestellung etc.)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus eigenen Beobachtungen von Kindern bei der Arbeit mit Blitzblick\u00fcbungen (Urff 2010) hat sich gezeigt, dass folgende Realisierungsaspekte besonders zu bedeutsam sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Zeitdauer sollte flexibel einstellbar sein, weil gerade z\u00e4hlende Rechner sehr schnell im Abz\u00e4hlen sind und es bei kleinen Mengen und hinreichend langer Blitzblickdauer schaffen, die Menge (evtl. noch mit Hilfe ihres visuellen Ged\u00e4chtnisses) zu z\u00e4hlen.<\/li>\n<li>Gerade Kinder mit Schwierigkeiten (die Mengen vorwiegend z\u00e4hlend bestimmen) entwickeln h\u00e4ufig &#8222;Kompensationsstrategien&#8220; f\u00fcr die Bestimmung der Menge, indem sie gezielt die Hilfestellungen des Programms &#8222;ausnutzen&#8220; um Mengenbilder wiederholt angezeigt zu bekommen. Dazu wird beispielsweise zun\u00e4chst irgendeine (gesch\u00e4tzte) Zahl eingeben. Viele Programme zeigen daraufhin das Mengenbild nocheinmal (l\u00e4nger) an, was dann meist zum Abz\u00e4hlen\/Weiterz\u00e4hlen reicht. Die R\u00fcckmeldung\/Hilfe des Programms sollte also so gestaltet sein, dass sie sich nicht f\u00fcr die Erh\u00f6hung der Blitzblickdauer und damit leicht f\u00fcr eine z\u00e4hlende Erfassung der Menge ausnutzen lassen. Stattdessen haben sich strategische Hinweise und Hilfen f\u00fcr die Mengenerfassung (z.B. Hinweis\/Hervorhebungen auf Strukturen\/Orientierungspunkte der Mengenbilder) als hilfreicher erwiesen und f\u00fchrten zur Verbesserung der quasi-simultanen Erfassung der Mengenbilder.<\/li>\n<li>Kinder d\u00fcrfen nicht ohne Vorbereitung auf (computergest\u00fctzte) Blitzblick-\u00dcbungen losgelassen werden. Gemeinsam sollten zuvor einige \u00dcbungen bearbeitet werden und dabei individuelle Strategien zur schnellen\/effizienten Bestimmung der Mengen ausgetauscht und besprochen werden. Kinder k\u00f6nnen strukturierte Mengen erst\u00a0quasi-simultan\u00a0erfassen, wenn sie \u00fcber Strategien verf\u00fcgen, wie Muster und Mengenportionen schnell erkannt werden k\u00f6nnen. Insbesondere sollte deshalb die Erkennung bestimmter Muster, vor allem in unter Beachtung der Beziehungen zu F\u00fcnferportionen (Kraft der F\u00fcnf) eine zentrale Voraussetzung (vgl. Krauthausen 1995, Gerster 1996).<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Beispiele<\/h4>\n<p>Die Lernsoftware &#8222;<strong><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3122009315?ie=UTF8&amp;tag=lernsofmathem-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3122009315\" target=\"_blank\">Blitzrechnen<\/a><\/strong>&#8220; bietet mit der \u00dcbung &#8222;Wie viele?&#8220; eine \u00dcbung zum Blitzblick f\u00fcr die 1. und 2. Klasse an. Je nach Klassenstufe wird hier die Erfassung von unterschiedlich strukturierten Mengen bis 10 oder bis 100 (im Hunderterfeld) ge\u00fcbt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" class=\" wp-image-343 alignnone\" title=\"Blitzrechnen \u2013 \u00dcbung &quot;Wie viele?&quot;\" alt=\"Blitzrechnen \u2013 \u00dcbung &quot;Wie viele?&quot;\" src=\"http:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/voila_capture22-kopie-300x225.jpg\" srcset=\"https:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/voila_capture22-kopie-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/voila_capture22-kopie.jpg 648w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Bei meinen Beobachtungen stellte sich als Nachteil heraus, dass die Blitzblickdauer fest eingestellt ist und bei einem Fehler oder dem erneuten Dr\u00fccken der Returntaste das Mengenbild nochmal deutlich l\u00e4nger angezeigt wird. Sch\u00fcler, die Schwierigkeiten bei der Erfassung der Mengen hatten, fanden diese &#8222;Funktion&#8220; des Programms schnell heraus und nutzen die Hilfestellung gezielt aus, um das Bild nochmal zu sehen und z\u00e4hlend die Mengen zu bestimmen.<\/p>\n<p>&#8222;<strong><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/314362051X?ie=UTF8&amp;tag=lernsofmathem-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=314362051X\" target=\"_blank\">Mathematikus<\/a><\/strong>&#8220; beinhaltet eine \u00dcbung zur Simultanerfassung von Mengen am Zwanzigerfeld. Diese strukturierte Mengendarstellung wechselt mit der Zeit (und Schwierigkeit) auf eine lineare Darstellungsform um, wobei eine F\u00fcnferstrukturierung (Kraft der F\u00fcnf) beibehalten bleibt. Die Blitzblickdauer ist zun\u00e4chst recht kurz, wird nach dem ersten Fehlversuch jedoch etwas l\u00e4nger.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"229\" class=\" wp-image-344 alignnone\" title=\"Mathematikus - \u00dcbung &quot;Zwanzigerfeld&quot;\" alt=\"Mathematikus - \u00dcbung &quot;Zwanzigerfeld&quot;\" src=\"http:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/voila_capture24-kopie-300x229.jpg\" srcset=\"https:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/voila_capture24-kopie-300x229.jpg 300w, https:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/voila_capture24-kopie.jpg 584w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Positiv aufgefallen im Einsatz ist die Realisierung der gestuften Hilfestellung. Wird eine die Menge mehrfach falsch erkannt, erscheint eine visuelle Hilfestellung und der Hinweis auf die F\u00fcnferstrukturierung. Den Sch\u00fcler hilft dieser gezielte Hinweis auf eine effektive Vorgehensweise bei der schnelleren Erfassung der Menge oftmals weiter und erm\u00f6glicht eine Fehlerkorrektur und die Entwicklung effizienter Mustererkennungsstrategien.<\/p>\n<p>Im &#8222;<strong><a href=\"http:\/\/www.fi.uu.nl\/toepassingen\/00203\/toepassing_rekenweb.xml?style=rekenweb&amp;language=en&amp;use=game\" target=\"_blank\">Rekenweb<\/a><\/strong>&#8220; findet sich auch eine <a href=\"http:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/cms\/?p=137\">Blitzblick-\u00dcbung (Speedy Pictures), die ich bereits in einem anderen Artikel vorgestellt habe<\/a>. Besonders f\u00e4llt an dieser \u00dcbung die gro\u00dfe Auswahl an Einstellungsparameter und Veranschaulichungsmittel (Finger, W\u00fcrfelbilder, Rechenschieber, Zehnerfeld, Geld) auf.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"216\" class=\" wp-image-175 alignnone\" title=\"Rekenweb - Speedy Pictures\" alt=\"Rekenweb - Speedy Pictures\" src=\"http:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/voila_capture12-300x216.png\" srcset=\"https:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/voila_capture12-300x216.png 300w, https:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/voila_capture12.png 571w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Au\u00dfer, dass das Applett sehr klein ausgefallen ist, finde ich die Umsetzung sehr gelungen. Zudem ist das Lernmodul kostenlos \u00fcbers Internet abrufbar und in jedem Browser dank Java lauff\u00e4hig. Es wird durch die Farbe der Punkte (rot=falsch, gr\u00fcn=richtig) angezeigt, ob die eingegebene L\u00f6sung richtig war.<\/p>\n<p>Etwas anders als die anderen \u00dcbungen ist der Blitzblick-Modus in der Lernsoftware <a href=\"http:\/\/www.etverlag.de\/Produkte\/software20.php?sel=therapie\" target=\"_blank\">&#8222;<\/a><strong><a href=\"http:\/\/www.etverlag.de\/Produkte\/software20.php?sel=therapie\" target=\"_blank\">Mathe-Hilfe<\/a><\/strong><a href=\"http:\/\/www.etverlag.de\/Produkte\/software20.php?sel=therapie\" target=\"_blank\">&#8220; des Eugen-Traeger-Verlag<\/a>s. S\u00e4mtliche Rechen\u00fcbungen lassen sich hier in einem Blitzblickmodus darstellen, d.h. die Aufgabe wird dann nur kurzzeitig in strukturierter Form (je nach Zahlenraum im Zwanziger- oder Hunderterfeld) eingeblendet.Aus diesem kurzen Mengenbild\u00a0(im Zwanziger- oder Hunderterfeld)\u00a0m\u00fcssen die Mengen oder Rechenaufgaben (es gibt sowohl Plus als auch Minusaufgaben) notiert werden. Auch in diesem Programm l\u00e4sst sich das Mengenbild \u00fcber eine Button wiederholt anzeigen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"223\" class=\" wp-image-347 alignnone\" title=\"Mathe-Hilfe\" alt=\"Mathe-Hilfe\" src=\"http:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/voila_capture23-kopie-300x223.jpg\" srcset=\"https:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/voila_capture23-kopie-300x223.jpg 300w, https:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/voila_capture23-kopie.jpg 676w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>In der Grundeinstellung ist die Blitzblickdauer recht hoch eingestellt, so dass schnelle Z\u00e4hler ohne Probleme die Menge abz\u00e4hlen k\u00f6nnen.\u00a0Die Blitzblickdauer l\u00e4sst sich jedoch in den Einstellungen ver\u00e4ndern. Positiv ist die Vielfalt und Stufung der angebotenen Aufgaben. So lassen sich sehr differenziert Aufgabenfolgen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ausw\u00e4hlen, die bis 10, zehner\u00fcberschreitend, zwischen 10 und 20 oder bis 1000 sind und zwischen dem schnellen Erfassen von Mengenbilder, Plusaufgaben, Minusaufgaben ausw\u00e4hlen. Auch eigene Blitzblick-\u00dcbungsaufgaben lassen sich \u00fcber einen Texteditor einarbeiten.<\/p>\n<p>Blitzblick\u00fcbungen finden sich auch noch in dem Rechenspiel &#8222;<a href=\"http:\/\/www.unicog.org\/main\/pages.php?page=NumberRace\" target=\"_blank\"><strong>Das Zahlenrennen<\/strong><\/a>&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.unicog.org\/main\/pages.php?page=Number%20Race%20Download\" target=\"_blank\">kostenloser Download<\/a>). Hier muss schneller als ein Computergegner die gr\u00f6\u00dfere von zwei Mengen erkannt bzw. bestimmt werden, wobei die Blitzblickdauer (bzw. die Schnelligkeit des Computergegners) hier adaptiv eingestellt wird. Dadurch bleibt die Spielspannung erhalten. Dies funktionierte bei meinen Nutzungsbeobachtungen sehr gut.\u00a0Allerdings hat das Lernspiel auch einen nicht unproblematischen Gestaltungsaspekt: Bei der anschlie\u00dfenden \u00dcbertragung der erkannten Mengen auf das Spielfeld wird durch die Gestaltung eine z\u00e4hlende \u00dcbertragung der Menge in Einzelportionen nahegelegt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignnone  wp-image-488\" title=\"JungleChoiceScreen\" alt=\"JungleChoiceScreen\" src=\"http:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/JungleChoiceScreen-300x225.gif\" srcset=\"https:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/JungleChoiceScreen-300x225.gif 300w, https:\/\/www.lernsoftware-mathematik.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/JungleChoiceScreen.gif 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><strong>Weitere Blitzblick\u00fcbungen<\/strong><\/p>\n<p>In dem Lernpaket <a href=\"http:\/\/www.ekostis.de\/\" target=\"_blank\">Kostis-Mathe<\/a> sind auch Blitzblick\u00fcbungen enthalten.<\/p>\n<h4>Quellenangaben<\/h4>\n<p>Clements, D. H. (1999): Subitizing: What is it? Why teach it?<em> In:<\/em> <em>Teaching Children Mathematics<\/em>, <em>5 <\/em>(7), S. 400-405.<\/p>\n<p>Dehaene, S. (1999). <em>Der Zahlensinn oder warum wir rechnen k\u00f6nnen.<\/em> Birkh\u00e4user Verlag.<\/p>\n<p>Fischer, B. (2003). <em>H\u00f6ren \u2013 Sehen \u2013 Blicken \u2013 Z\u00e4hlen: Teilleistungen und ihre St\u00f6rungen.<\/em> Bern: Huber.<\/p>\n<p>Fischer, B. &amp; Sch\u00e4fer, J. (2002): Die Entwicklung der Simultanerfassung bei Rechenschw\u00e4che<em>. In:<\/em> <em>Die Akzente<\/em>, <em>57 <\/em>(3), S. 50-52.<\/p>\n<p>Gerster, H.-D. &amp; Schultz, R. (2003). <em>Schwierigkeiten beim Erwerb mathematischer Konzepte im Anfangsunterricht.<\/em> Freiburg: P\u00e4dagogische Hochschule.<\/p>\n<p>Gerster, H.-D. (1996): Vom Fingerrechnen zum Kopfrechnen &#8211; Methodische Schritte aus der Sackgasse des z\u00e4hlenden Rechnen. In: G. Eberle &amp; R. Kornmann (Hrsg.): <em>Lernschwierigkeiten und Vermittlungsprobleme im Mathematikunterricht an Grund- und Sonderschulen.<\/em> Weinheim: Deutscher Studienverlag. S. 137-162.<\/p>\n<p>Krauthausen, G. (1995): Die &#8222;Kraft der F\u00fcnf&#8220; und das denkende Rechnen. In: G. N. M\u00fcller &amp; E. C. Wittmann (Hrsg.): <em>Mit Kindern rechnen.<\/em> Frankfurt am Main: Arbeitskreis Grundschule. S. 87-108.<\/p>\n<p>Sch\u00e4fer, J. (2005). <em>Rechenschw\u00e4che in der Eingangsstufe der Hauptschule. Lernstand, Einstellungen und Wahrnehmungsleistungen. Eine empirische Studie.<\/em> Hamburg: Kovac.<\/p>\n<p>Urff, C. (2010). <em>Computergest\u00fctzte F\u00f6rderung grundlegender mathematischer Kompetenzen \u2013 Theoretische Analysen zu Mehrwertpotentialen digitaler Lernmedien und empirische Fallstudien zu Lernprozessen bei der Nutzung aktueller mathematischer Lernsoftware von Sch\u00fclern mit besonderem F\u00f6rderbedarf<\/em>. Dissertation an der PH Ludwigsburg (Fakult\u00e4t f\u00fcr Sonderp\u00e4dagogik) in Vorbereitung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blitzblick-\u00dcbungen sind in vielen Lernsoftware-Paketen enthalten. Solche \u00dcbungen lassen sich gut mit dem Computer realisieren, weil der Computer zeitgesteuert Mengenbilder ein- und ausblenden lassen kann (dynamische Anzeige von Repr\u00e4sentationen). 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